Beitritt zum Bündnis "Klimaneutrales Allgäu 2030" am 22.03.2021

Auf Antrag der Stadtratsfraktion Bündnis 90/Die GRÜNEN wurde der Beitritt zum Bündnis "Klimaneutrales Allgäu 2030" in der Stadtratssitzung am 22.03.2021 mit der Stadtverwaltung – Gebäude Rathaus - beschlossen.

Das Bündnis „Klimaneutrales Allgäu 2030“ basiert auf der von Gerd Müller (CSU) mitgegründeten ‚Allianz für Entwicklung und Klima‘ des BMZ – Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit. Die eza! - Energie- und Umweltzentrum Allgäu in  Kempten - hat deren Grundprinzipien in ihrer Initiative "Klimaneutrales Allgäu 2030" übernommen und auf die Region Allgäu übertragen.

Dabei stehen die regionalen Kompensationsprojekte im Vordergrund und werden innerhalb des Bündnisses konkret gefördert. Mit dem Beitritt ist die Stadtverwaltung automatisch auch Mitglied in der Klimaallianz des BMZ. Die Stadtverwaltung bekennt sich, die Emissionen jährlich um mindestens 10 % zu senken mit dem Ziel bis spätestens 2030 klimaneutral zu sein. Dabei gelten die Richtlinien des Greenhouse-Gas-Protocols. Damit verpflichtet sich die Stadtverwaltung, schrittweise bis spätestens zum Jahr 2030 klimaneutral zu werden. Dabei liegt der Schwerpunkt zunächst auf der Reduktion der CO2-Emissionen durch mehr Energieeffizienz und den stärkeren Einsatz von erneuerbaren Energien. Wo nicht eingespart werden kann, wird kompensiert im Wege von Kompensationszahlungen für Klimaschutzprojekte. Ein Teil des Mitgliedsbetrages wird für regionale Klimaprojekte verwendet.  

Umstellung auf STROM aus 100 Prozent erneuerbaren Energien ab 01.01.2022

Als eine der Maßnahmen aus dem Beitritt zum Klimabündnis mit dem Rathaus wird der Strombezug für alle städtischen Anlagen vom öffentlichen Gebäude bis zur Parkuhr auf 100 Prozent aus erneuerbaren Energien ab 01.01.2022 umgestellt. Anhand einer jährlichen Befragung, die jeweils im Mai eines Jahres stattfindet, werden verschiedene Parameter in der Verwaltung mit Hinblick auf den CO2-Ausstoss abgefragt. So spielt das Thema Mobilität eine Rolle, zum einen wie werden Dienstfahrten absolviert und wie erreichen Mitarbeiter ihre Dienststelle. Seit 2013 werden Dienstgeschäfte mit einem E-Fahrzeug zurückgelegt. Durch Zukauf eines weiteren Fahrzeugs für die Verkehrsüberwachung sowie das E-Fahrzeug des Bürgermeisters werden alle Dienstgeschäfte (ca. 18.000 km järhlich) mittlerweile elektrisch zurückgelegt. Eine Umfrage unter den Mitarbeitern hat ergeben, dass viele zu Fuß (jährlich ca. 4.195 km) und mit dem Fahrrad (jährlich ca. 2.625 km) zur Dienststelle kommen. Darüber hinaus wird versucht mit Ressourcen sparsam und nachhaltig um zu gehen. Der Papierverbrauch wird möglichst vermieden - soweit möglich, wird mit digitalen Medien gearbeitet, Müll wird vermieden und getrennt, beim Mittagessen verwenden Mitarbeiter das eingführt Recup-Mehrweg-System. Mit großen und auch kleinen Maßnahmen ist  ENERGIEWENDE möglich.

*** Vkw erteilt Stadt Lindenberg ein Zertifikat für Strom aus 100 Prozent erneuerbaren Energien für alle städtischen Anlagen ***

 

 

 

Ihre Ansprechpartnerin

Irene Juhre
Klimaschutzmanagerin

Tel. 08381 803-33
Fax 08381 803-633
Zimmer Nr. 3.37
irene.juhre@lindenberg.de

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