Projekte Klimaschutz

Laufende Projekte zum Klimaschutz in Lindenberg

Für viele Menschen ist Klimaschutz noch immer ein Thema der großen politischen Bühne, es gibt Klimagipfel und Programme der Bundesregierung, doch Projekte von Städten und Gemeinden sind bisher wenig präsent. Um eine Einsparung von schädlichen Klimagase zu erreichen, braucht es die Mithilfe jedes Einzelnen. Lindenberg setzt vor Ort und nahe am Bürger Energiespar- und Umweltschutzprojekte um.

Neubauförderung, KfZ-freie Mobilität, Mitmachaktionen oder Umwelterziehung. Die Aktionen und Projekte zum Thema Klimaschutz in Lindenberg finden in den unterschiedlichsten Handlungsfeldern statt.
Ein Ziel haben alle gemeinsam: Die Reduktion von klimaschädlichem CO2.

CO2-Fußabdruck berechnen

Auf den folgenden Seiten können Sie sich darüber informieren, was detailliert von Seiten der Stadt umgesetzt wird.

CO2-Vermeidung durch Maßnahmen und Aktionen

Umrüstung Außenbeleuchtung (LED)

jährliche Stromeinsparung 37.093 kWh/a

durchschnittliche Einsparung 84 %

(Realisierung in 2019)

Umrüstung Außenbeleuchtung (LED) in 2016/17

jährliche Stromeinsparung 23.083 kWh/a

durchschnittliche Einsparung 84 %

Umrüstung Hallenbeleuchtung Mittelschule (LED)

Sommer 2014

97.003 gefahrene km beim STADTRADELN 2018

bei Annahme von 8 l Benzin

12 t/a

84.120 gefahrene km beim STADTRADELN 2019

bei Annahme von 8 l Benzin

5,1 t/a

Ladestation für E-Autos Deutsches Hutmuseum: In 2018 wurden durch 287 Ladevorgänge 3800 kWh geladen. Die CO2-Einsparung basiert auf der Annahme von 8 l/100 km Benzin Verbrauch eines Verbrenners.

1,84 t/a

Einsparung CO2 durch Sanierung der Südfassade der Grundschule in 2010. Entspricht einer Ersparnis von 7.941 kWh/a Wärmeenergie (Gas). Jährlicher Verbrauch bereinigt in 2018: 34.529 kWh.

Sanierung der Außenbeleuchtung in der Stadt Lindenberg

Die Sanierung der Außenbeleuchtung wird gefördert durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit sowie der BMU Klimaschutzinitiative


Die Stadt Lindenberg beabsichtigt bis 2020 alle Lichtpunkte der Straßenbeleuchtung auf LED-Technik um zu rüsten.

Ausgeführt wird die Maßnahme durch den städtischen Energieversorger, den Vorarlberger Kraftwerken. Es werden Leuchtmittel sowie die notwendigen Vorschaltgeräte ausgetauscht. 

Geförderte Maßnahmen 

Förderkennzeichen 03K08619 (* Maßnahme wird in 2019 umgesetzt)

Laufzeit: 01.09.2018 bis 31.08.2019 

Umrüstung Straßenbeleuchtung für folgende Straßen:

Gebhard-Huber-Straße/Josef-Reich-Straße, Peter-Dörfler-Straße, Heckenweg, Fridolin-Holzer-Straße, Gebhard-Huber-Straße, Schillerstraße, Am Katzenholz, Manzen, Weihers, Austraße.


Geplante Ergebnisverwertung
Die jährliche Stromeinsparung beträgt 37.093  kWh/a, der CO2 Ausstoß wird um 438  t über die Lebensdauer reduziert. Die durchschnittliche Einsparung beträgt 84 %.

 

Förderkennzeichen 03K03052 (* Maßnahme ist bereits umgesetzt)

Laufzeit: 01.08.2016 - 31.07.2017

Umrüstung Straßenbeleuchtung für folgende Straßen:

Max-Bentele-Straße, Lauenbühlstraße, Schäfflerstraße.

Geplante Ergebnisverwertung
Die jährliche Stromeinsparung beträgt  23083 kWh/a, der CO2 Ausstoß wird um 7995,00 to über die Lebensdauer reduziert. Eine Fortführung der Umrüstung der Straßenbeleuchtung von HQL auf LED ist in Anbetracht der Stromeinsparung und Vermeidung des CO2 Ausstoßes geplant.

Projektträger:

BMU Klimaschutzinitiative

Projektträger Jülich

 

 

Kleine Klimaschützer in Lindenberg unterwegs

Grundschüler sammeln grüne Meilen für Klimaschutzkonferenz

2018 nahmen die Grundschüler zum vierten Mal erfolgreich an der einwöchigen Aktion des Klimabündnisses "Kleine Klimaschützer unterwegs" teil.

Ziel ist es im einwöchigen Aktionszeitraum möglichst viele grüne Meilen zu sammeln. Für einen zu Fuß, mit dem Roller oder mit dem Fahrrad zurückgelegten Weg erhalten die Kinder eine grüne Meile. Die Bereitschaft auch mal Wege zu Fuß oder mit umweltfreundlichen Verkehrsmitteln zurück zu legen soll geweckt werden.

In 2018 sammelten 244 Grundschüler 2954 grüne Meilen, die sie am 08.11.2018 an Herrn Bürgermeister Ballerstedt übergaben. Bürgermeister Ballerstedt lobte die Kinder für ihr Engagement und dankte dem Lehrerkollegium für die Unterstützung der Aktion. Urkunden und kleine Reflektorfüßchen für den Schulranzen wurden an die Schüler verteilt. Die Lindenberger Kindermeilen wurden von Klimaschutzmanagerin Irene Juhre über das Klimabündnis symbolisch der Klimakonferenz in Katowice, Polen, im Dezember 2018 überreicht.

Auch 2019 sollen wieder Meilen in der Grundschule gesammelt werden.

Möglich macht das Projekt in Lindenberg eine Kooperation der Schulleitung und des Lehrkörpers der Grundschule  mit der Klimaschutzstelle der Stadt Lindenberg.

Mehr Informationen über das Klimabündnis unter:

http://www.kindermeilen.de/.

Umrüstung Hallenbeleuchtung Mittelschule Lindenberg i. Allgäu auf LED

Umrüstung erfolgte in den Sommerferien 2014

Die Hallenbeleuchtung der Mittelschule wurde in den Sommerferien 2014 umgerüstet. Es wurden Leuchtmittel sowie die notwendigen Geräte ausgetauscht. 

Die moderne Beleuchtungstechnologie der Hallenbeleuchtung wird gefördert durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit sowie der BMU Klimaschutzinitiative.

Förderkennzeichen 03KS5418
Laufzeit: 01.11.2013 - 31.10.2014

Projektträger

BMU Klimaschutzinitiative

Projektträger Jülich

 Vorhabenziel
Durch die Umstellung der Hallenbeleuchtung auf LED-Leuchtmittel werden im Verbrauch zukünftig 70% Strom eingespart sowie eine CO2-Einsparung von 22,2t in den nächsten 20 Jahren erreicht.

 

Energiewerkstatt Grundschule

Bereits mehrfach fand die Energiewerkstatt Schule in der 3. und 4. Klassen der Lindenberger Grundschule statt

Bereits mehrfach  fand die Energiewerkstatt Schule in der 3. und 4. Klassen der Lindenberger Grundschule statt. Es handelt sich dabei um ein praxisorientiertes Lernprogramm, das die Bedeutung von Energie im Alltagsleben von Kindern vermittelt und das Bewusstsein und Handlungsmöglichkeiten für Klimaschutz und Energiesparen kindgerecht schärft.

Das Bildungsprojekt besteht aus drei Unterrichtseinheiten zu jeweils 1,5 Stunden, die etwa in wöchentlichem Abstand stattfinden und von Claudia Grießer vom Bund Naturschutz Kreisgruppe Lindau geleitet wird.
Die Kinder führen aktiv spannende Experimente zur Entstehung von Energie, erneuerbaren Energiequellen und Möglichkeiten des Energiesparens durch. Mit einer Einweisung in die Funktion und durch das Ausleihen eines Energiemessgerätes können die Kinder das Gelernte auf ihr häusliches Alltagsleben übertragen und eigene Handlungsmöglichkeiten des Energiesparens im Austausch mit ihren Eltern entwickeln.

Spielerisch wird das Bewusstsein für den Wert von Energie und den Prozess der Erzeugung geweckt. Dass die erneuerbaren Energien immer noch nur einen geringen Teil der Stromerzeugung ausmachen können die Kinder gar nicht begreifen. Schließlich geht es um Ihre Zukunft!

Die Stadt Lindenberg trägt die Kosten in Höhe von etwa 800€ pro Klasse für dieses und die unten aufgeführten Projekte.

In 2018 fand eine Exkursion "Bachflohkrebs" statt. Parallel erhielten Die Schüler Informationen über den Klimawandel bezogen auf den Naturraum Bach.

Für das Jahr 2019 stehen mehrere Projekte zur Wahl:

  1. Ökologischer Fußabdruck – wie groß ist die Fläche, die ich zum Leben Brauche ( im Klassenzimmer, 1 – 3 Module)
  2. Natur im Winter (draußen, alle Klassen)
  3. Expedition in den Lebensraum Hecke (draußen, alle Klassen).

Informationen für Sie

Gebührenfreies Parken für E-Fahrzeuge im Zentrum (Neufassung Gebührenordnung)

In der Stadtratssitzung am 20.02.2017 wurde die Gebührenbefreiung für elektrisch betriebene Fahrzeuge i. S. d. Elektromobilitätsgesetzes (EmoG) im Stadtgebiet beschlossen.

Die zulässige Höchstparkdauer für Elektrofahrzeuge auf den gebührenpflichtigen Parkplätzen beträgt zwei Stunden. Als Nachweis, dass die Höchstparkdauer nicht überschritten wird, müssen Fahrer von Elektrofahrzeugen eine Parkscheibe hinter die Windschutzscheibe ihres Fahrzeugs legen. Die Regelung bezieht sich auf elf Straßen im Lindenberger Zentrum. Für Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor gilt auch weiterhin die Brötchentaste. 30 Minuten sind gebührenfrei. Danach werden Gebühren fällig: 50 Cent für eine Parkzeit bis zu einer Stunde; ein Euro für zwei Stunden. Länger ist das Parken auf gebührenpflichtigen oberirdischen Stellplätzen in Lindenberg nicht zulässig. Als Hinweis bzgl. der Regelung wurden Aufkleber auf den Parkscheinautomaten aufgebracht.

Kostenloses Laden E-Fahrzeuge am Hutmuseum: Besucher und Touristen mit Allgäu-Walser-Card

Das Laden des E-Fahrzeugs ist für Touristen mit der Allgäu-Walser-Card, Besucher des Deutschen Hutmuseums und städtischer Kulturveranstaltungen auf dem Kulturboden kostenlos.

Die Ladekarte VKW VLOTTE Public „Flatrate mit Fair-Use Basis“ liegt zum Abholen bereit im Foyer des Deutschen Hutmuseums. Die Ladekarte ermöglicht dem genannten Personenkreis das kostenlose Laden eines E-Fahrzeugs an der Ladestation auf dem Parkplatz vor dem Deutschen Hutmuseum. Eine Kaution ist zu hinterlegen. Die Karte mit Flatrate ermöglicht das kostenlose Laden an der Ladesäule für einen Zeitraum von drei Stunden. Danach ist das Laden kostenpflichtig mit 11 Cent/Minute, die von der jeweiligen Person zu tragen sind. Der festgelegte 3-Stunden-Zeitraum, für den die Flatrate gilt, soll verhindern, dass die Ladesäule länger als zum Laden notwendig, blockiert wird.
 

Stadtverwaltung fährt elektrisch in der 2. Runde

Das Elektroauto in der Stadtverwaltung hat sich bewährt.

Die Mitarbeiter des Lindenberger Bauamtes fahren auch zukünftig mit Strom. Der hellblaue Renault ZOE hat sich über einen Zeitraum von vier Jahren überwiegend für Kurzstrecken im Stadtgebiet mit einer jährlichen Laufleistung von 5.000 km und ca. 20.000 km im Leasingzeitraum von vier Jahren bewährt.

Aufgrund der attraktiven Reichweite des Nachfolgermodells des Renaults ZOE von bis zu 400 km bei Idealbedingungen, was der doppelten Reichweite des Altfahrzeugs entspricht, kam ein Ankauf des Fahrzeugs nicht infrage. Nach Einholung von Leasing-Angeboten bei drei Autohäusern fiel die Entscheidung auf das Autohaus Bernhard in Lindau mit einer monatlichen Leasing-Rate von 242,30 € auf weitere vier Jahre. Hinzu kommen monatliche Kosten für die Batteriemiete in Höhe von 69,-- €.

Durch die größere Reichweite der Batterie (41 kWh)sind nun auch weitere Dienstfahrten außerhalb des Landkreises möglich analog einem Fahrzeug (Verbrenner) der Kompaktklasse. Geladen wird das Elektroauto, wie das Altfahrzeug auch, über Nacht in der städtischen Garage auf dem Stadtplatz mittels Wall Box (11 kW) mit nachhaltigem Ökostrom durch Wasserkraft, so steht den Mitarbeitern täglich die volle Reichweite zur Verfügung. Der Verbrauch des Fahrzeugs liegt durchschnittlich bei 13,3 kWh auf 100 km, was einem Verbrauch von 1,3 Liter Diesel entspricht. Der Renault ZOE überzeugt neben den positiven Klimaschutzeigenschaften insbesondere mit der größeren Reichweite bis zu 400 km mit seiner Alltagstauglichkeit erklärt Klimaschutzmanagerin Irene Juhre.

Fazit: Die Mitarbeiter der Stadtverwaltung sind auch weiterhin klimafreundlich bei der Wahrnehmung ihrer Dienstgeschäfte unterwegs.

Lademöglichkeit E-Bikes am Waldsee

Seit 2017 besteht am Waldsee die Möglichkeit die Akkus von E-Bikes aufzuladen. Hierfür steht eine Ladestation (Schrank mit drei Fächern mit inegrierten Schuko-Steckdosen) zur Verfügung.

 

Öffentliche Ladestation für E-Fahrzeuge am Schulzentrum in Lindenberg

Die Initiative zur Errichtung der Ladesäule ging 2018 von der Staatlichen Realschule aus. Schulleiter Walter Zwinger nahm Kontakt zum Landratsamt und der Stadt Lindenberg auf. Laut Herrn Zwinger fahren bereits jetzt fünf Lehrer Elektrofahrzeuge. Eventuell kommen weitere Kollegen hinzu. Dazu könnten Nutzer der 3-fach-Turnhalle kommen, die nachmittags und abends regelmäßig durch Vereine genutzt wird. Gleiches gilt für die Lehrer und Mitarbeiter der Mittelschule, die dem Projekt ebenfalls positiv gegenüber stehen. Parallel zum aufgeführten Nutzerkreis steht die Ladestation der Öffentlichkeit zur Verfügung.

Nachdem die Stadträte und vor allem der Schulverband im November 2018 das "Ja" zur Ladestation gaben, konnten die nötigen Schritte seitens der Verwaltung veranlasst werden.

Die Ladestation wurde nach dem Modell Meet & Charge, Vertragslaufzeit zunächst 5 Jahre, erstellt. Die Stadt Lindenberg trägt die Kosten für den Netzanschluss in Höhe von 9.991,28 Euro sowie die monatlichen Mietkosten in Höhe von 107,16. Der Landkreis Lindau hat sich am Netzanschluss mit einer einmaligen Zahlung in Höhe von 1.500 Euro beteiligt.

Bürgermeister Eric Ballerstedt und Landrat Elmar Stegmann freuen sich, dass Angebot einer Ladestation für E-Fahrzeuge nun auch am Schulzentrum anbieten zu können, zumal diese bereits jetzt durch die Nutzer der beiden Schulen nachgefragt wird und auch sicher genutzt wird.

Neben den Nutzern der Schule, steht die Ladestation auch der Öffetnlichkeit zur Verfügung.

Die Ladestation stellt eine sinnvolle Ergänzung der Ladeinfrastruktur in Lindenberg dar.

Wie zahle ich nach dem Laden.

Ihre Ansprechpartnerin

Irene Juhre
Klimaschutzmanagerin

Tel. 08381 803-33
Fax 08381 803-633
Zimmer Nr. 3.37
irene.juhre@lindenberg.de