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Stadt Lindenberg

Sehenswürdigkeiten

Stadtpfarrkirche

Der imposante neobarocke Kirchenbau von 1914 mit Doppeltürmen und mächtiger Kuppel prägt das Stadtbild und wird aufgrund seiner Größe auch als "Dom des Westallgäus" bezeichnet.

Besonders sehenswert sind die Deckenfresken des Lindenberger Kunstmalers Paul Keck sowie die Glasfenster in den Seitenschiffen nach den Vorlagen des Münchner Kunstmalers Julius Exter.

Die Kirche besitzt das größte Glockengeläut im Bistum Augsburg. Wahrscheinlich ist es auch die einzige Kirche, in der es eine Jesusdarstellung mit Hut gibt.

Deutsches Hutmuseum

Spazieren Sie durch 300 Jahre Hutmode und entdecken Vertrautes, Interessantes und Kurioses rund um das Thema Kopfbedeckungen. Mitmachstationen laden zum Ausprobieren und Staunen ein. Im Dezember 2014 ist das neuen Deutsche Hutmuseum Lindenberg feierlich eröffnet worden und schon im Jahr darauf ist es mit dem Bayerischen Museumpreis 2015 ausgezeichnet worden.

Der Waldsee

Nur wenige Minuten vom Stadtzentrum enfernt lädt der idyllisch gelegene Waldsee zum Bad im weichen Moorwasser ein (Eintritt frei). Das Freizeitgelände mit Badestelle bietet Spaß und Erholung für die ganze Familie.

Wanderfreunde finden im Landschaftsschutzgebiet Natur pur vor. Wandern Sie entlang der Westallgäuer Wasserwege oder besuchen Sie den Moorerlebnispfad. Im Winter gibt es reizvolle Langlaufloipen und das Kunsteisstadion.

Routenvorschläge und Karten zum Wander-, Rad- und Langlaufnetz in Lindenberg erhalten Sie in der Tourist-Information.

Einkehrmöglichkeiten finden sich zum Frühstücken im Hotel Waldsee direkt am See und für eine Einkehr beim Hofgut Ratzenberg, wo ein Wanderweg hinführt (ca. 10 min). In der Sommersaion lockt darüber hinaus der Kiosk direkt am Waldsee-Bad mit kleinen Gerichten und sommerlichen Getränken.  

Aureliuskirche & Friedhofs-Park

Die alte Lindenberger Pfarrkirche wurde 1660 nach Zerstörung im 30jährigen Krieg neu errichtet und Mitte des 18. Jahrhunderts erweitert und umgebaut. Sie prägte etwa 600 Jahre lang das Ortszentrum, bevor sich mit dem Bau des Rathauses und der Stadtpfarrkirche ein neuer städtebaulicher Mittelpunkt entwickelte.

Die Aureliuskirche ist bekannt für ihre Reliquienschreine diverser Heiliger.

Besonders sehenswert ist der Aureliusfriedhof, heute ein beschaulicher Friedhofspark. Für den Aufenthalt wurden Ruheinseln geschaffen. Der alte Friedhof ist das steinerne Geschichtsbuch der Stadt. Auch drei ehemlige Reichsminister der Weimarer Republik sind hier bestattet.

Aureliuskirche & Friedhofs-Park

Aussichtsturm Nadenberg

Der Aussichtsturm am Nadenberg wurde im Jahr 1911 vom Lindenberger Verschönerungsverein als "Siebenländerblick" errichtet, die da waren: Bayern, Württemberg, Preußen (Enklave Achberg), Baden, Schweiz, Liechtenstein und Vorarlberg.

Die Stiftung Hilfswerk Berlin eröffnete hier im Jahr 1960 ihr erstes Familienferiendorf in Anwesenheit des Regierenden Bürgermeisters von Berlin, Willy Brandt. Ermöglicht wurde das Feriendorf durch die ARD-Fernsehlotterie "Ein Platz an der Sonne". Das damalige Fernsehmotiv zeigte spielende Kinder vor dem Nadenberger Aussichtsturm.

Im Turm ist eine kleine Bilderausstellung zur Geschichte des Turmes.

 

Öffnungszeiten

Montag - Sonntag     07:00 - 21:00 Uhr

Stadtplatz mit Rathaus

Der Stadtplatz ist Heimat aller großen Lindenberger Feste. Darüber hinaus ist dort jeden Samstagvormittag der Lindenberger Wochenmarkt, der mit frischen und lokalen Produkten lockt. 

Das Lindenberger Rathaus ist neugotisch und wurde 1907 fertig gestellt. Der Stadtbrunnen des Lindauer Bildhauers Hermann Gierer wurde 1988 eingeweiht. Auf seinen Relieftafeln kann man die Lindenberger Stadtgeschichte von der Ersterwähnung bis zur Stadterhebung nachverfolgen.

Im Sommer finden jeden Freitag (bei guter Witterung) die Stadtplatzkonzerte mit verschiedenen Kapellen aus der Region statt. Rund um den Platz gibt es nette Cafés und Geschäfte und eine gute familienfreundliche Buchhandlung.