Weiter zur Navigation Weiter zum Inhalt
Stadt Lindenberg

Solarpotentialkataster

Solarpotentialkataster

Das Solarpotential der Stadt Lindenberg

Wir möchten Sie auf diesen Seiten über das Solarpotenzial der Stadt informieren und geben Ihnen Gelegenheit, im Solarpotenzialkataster gebäudescharfe Informationen abzurufen. Zusätzlich erhalten Sie Hinweise zu Planung und Bau einer eigenen Solaranlage und wertvolle Links auf weiterführende Seiten. Bitte beachten Sie, dass die Analyseergebnisse des Solarpotenzialkatasters auf einem automatisierten Verfahren basieren, d.h. die Ergebnisse dienen Ihrer ersten Information, sie ersetzen aber nicht die Fachberatung durch einen qualifizierten Installateur und erfolgen ohne Gewähr.
Wir laden Sie ein, sich auf unseren Seiten zu informieren und Anregungen für die eigene Solaranlage zu sammeln.

In Kooperation mit dem Kreis Lindau und den Gemeinden und Städten des Kreises wurde das Solarkataster analog dem Lindenberger Modell für den Kreis mit Start 03.09.2018 übernommen.

Was kann das Solarkataster - Sinn und Zweck

Die Stadt Lindenberg hat gemeinsam mit der Sparkasse Lindenberg ein Solarkataster erstellen lassen. Dabei handelt es sich um eine online bereitgestellte Karte der Lindenberger Dachflächen.
Ziel ist, den Lindenbergern eine Entscheidungshilfe an die Hand zu geben, so dass jeder Verbraucher einen kleinen Beitrag zur Energiewende leisten kann. Innerhalb von wenigen Klicks erfahren die Lindenberger dort nicht nur, ob ihr Dach grundsätzlich für eine Photovoltaikanlage geeignet ist, sondern auch, auf welchen Teilflächen wie viele Module am effizientesten arbeiten, wie hoch die Investitionskosten sind und ab wann man mit dem produzierten Strom schwarze Zahlen schreibt. Über einen Wirtschaftlichkeitsrechner können sie weitere Informationen zur Vergütung und dem Verbrauch erhalten oder direkt mit dem Ansprechpartner der Sparkasse Kontakt aufnehmen. Das Kataster soll den Hausbesitzern erleichtern einen neutralen, ersten Überblick zu erlangen. Beratung durch eine Fachplaner oder Installateur und hinsichtlich der Finanzierung durch einen Berater der Sparkasse im zweiten Schritt kann es natürlich nicht ersetzen.

Wirtschaft durch Eigenverbrauch - kleine Anlagen sind die Zukunft

Viele Hausbesitzer scheuen sich vor dem Aufwand bei der Installation und glauben oftmals, dass die Investition sich nicht lohnt - ein Trugschluss. Die Zeiten der großen Anlagen, die das gesamte Hausdach bedecken sind vorbei. Das Solarpotenzialkataster berücksichtigt insbesondere eine auf den potentiellen Eigenverbrauch optimierte Anlagengröße. Bei normalen Einfamilienhäusern sind das oft nur 8 – 10 Module. Die Optimierung der Anlagengröße ist deshalb wichtig, weil die Wirtschaftlichkeit einer PV-Anlage mittlerweile stark davon abhängt, dass diese in einer angemessenen Größe zu dem Strombedarf ausgelegt ist. Dieses optimale Verhältnis zwischen der Größe der PV-Anlage und dem Strombedarf bzw. dem daraus abgeleiteten Eigenverbrauchspotenzial errechnet das Kataster und zeigt den Ausblick auf eine ökologisch und ökonomisch gute Rendite.

Wie funktioniert das Solarkataster

Im Solarkataster sind alle Gebäude innerhalb des Stadtgebietes abrufbar. Neben den Daten für die Sonneneinstrahlung liegt dem Solarkataster ein aktuelles digitales Geländemodell zugrunde. Grundlage für die Solarpotenzialanalyse sind Laserscannerdaten, die aus einer Überfliegung des Stadtgebietes stammen. Aus diesen Informationen wurde ein vereinfachtes Modell der Häuser und der umgebenden Objekte (z.B. Bäume) erstellt, das unter anderen die Dachflächen und -neigungen berücksichtigt. Einstrahlung und Verschattung wurden berechnet und stark verschatteten Bereiche als nicht geeignet identifiziert. Für die übrigen Dachflächen, wurde die Einstrahlung für den Verlauf eines ganzen Jahres bestimmt.

Dachflächen mit hervorragender Eignung sind grün dargestellt

Die am besten geeigneten Dächer erscheinen in grüner Farbe. Dort ist die Sonneneinstrahlung sehr hoch. In Lindenberg zeigt sich die Dachlandschaft aufgrund der vergleichsweise sehr guten Sonneneinstrahlung fast einheitlich in grün. Doch obwohl die Voraussetzungen deutschlandweit vor allem im Bereich der solaren Energiegewinne nicht besser sein könnten, nutzen die Bewohner Lindenbergs erneuerbare Energien noch sehr wenig. Fast zwei Drittel des gesamten Strombedarfs in Lindenberg könnte durch Photovoltaik gedeckt werden, wie die Entwickler des Solarkatasters errechnet haben. Bisher deckt Lindenberg aber nur 3 Prozent seines Strombedarfs mit der Sonnenenergie ab.