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Stadt Lindenberg

Energietipp

Energieteam Lindenberg

Der Wartungsaufwand von Heizsystemen

Ohne regelmäßige Wartung sinken Lebensdauer und Effizienz einer Heizungsanlage. Allerdings gibt es zwischen Wärmepumpen, Öl-, Gas- und Pelletsheizungen Unterschiede, was den Wartungsaufwand und die Kosten dafür betrifft. Auch das sollte man bei der Entscheidung für ein Heizsystem bedenken.

Am wenigsten Arbeit machen Wärmepumpen. Man kennt das vom Kühlschrank, der vom Prinzip her ja wie eine Wärmepumpe funktioniert, nur umgekehrt. Auch der läuft und läuft ohne regelmäßige Wartung durch einen Fachmann.

Anders bei einer Öl-, Gas- oder Holzpelletsheizung, die allesamt deutlich wartungsintensiver sind – was insbesondere an der Verbrennungstechnik liegt. Beispiel Ölheizung: wo Öl verbrannt wird, entstehen Ruß und Ablagerungen. Die Ölheizung sollte daher jährlich vom Fachbetrieb gewartet werden, was Kosten verursacht. Gasheizungen sind etwas pflegeleichter als Ölheizungen. Doch auch hier sollten Zündelektroden, Gasbrenner und Abgaswege jährlich geprüft werden. Den größten Wartungsaufwand erfordert die Pelletsheizung. Hier sind mehr verschleißanfällige Teile verbaut, zum Beispiel für die Pelletsförderung und die automatische Reinigung der Brennkammer.

Energieberatung von eza! und Verbraucherzentrale in Lindenberg:
Energieberater: Thomas Kubeth
Wann: jeden 2. Mittwoch im Monat 13:30 – 17:30 Uhr
Wo: 88161 Lindenberg, Stadtplatz 1, Rathaus
Anmeldung: 08381 803-33

Holz(haus) als CO₂-Speicher

Nicht nur tropische Regenwälder, auch die heimischen Wälder leisten einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz. In Deutschland entziehen sie der Atmosphäre täglich mehr als 600.000 Tonnen CO₂ und speichern den Kohlenstoff langfristig im Holz. Besonders wirksam wird dieser Effekt, wenn Holz im Bauwesen eingesetzt wird: Gebäude aus Holz werden zu langfristigen CO₂-Speichern.

Während ihres Wachstums binden Bäume Kohlendioxid, das im Holz erhalten bleibt. Ein Kubikmeter Holz speichert – selbst nach Abzug von Ernte, Verarbeitung und Transport – rund 700 Kilogramm CO₂. Ein modernes Einfamilienhaus in Holzbauweise kann so zwischen 40 und 80 Tonnen CO₂ über Jahrzehnte binden. Gleichzeitig ersetzt Holz klimaschädlichere Baustoffe wie Beton oder Stahl, deren Herstellung besonders energieintensiv ist.

Nachhaltig bewirtschaftete Wälder verstärken diesen positiven Kreislauf: Für jeden gefällten Baum wächst ein neuer nach, der erneut CO₂ bindet. So wirken Wald und Holzbau zusammen wie Pumpe und Speicher.