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Bürgermeister Johann Zeh und Klimaschutzmanagerin Marlen Walser verteilen abschaltbare Steckerleisten und Raumthermometer an die Mitarbeiter

Im Lindenberger Rathaus wird Energie gespart

elektrischer Strom

Am 23. April 2013 fand eine Informationsveranstaltung für alle Mitarbeiter des Rathauses statt: „Rathaus spart Energie“ hat dnen Anspruch nicht nur eine einmalige Veranstaltung zu sein, deren Erkenntnisse im Arbeitsalltag wieder verpuffen, sondern eine nachhaltige Auseinandersetzung mit dem Thema anzustoßen. Beginnend mit dem Rathaus werden mittelfristig auch bei den anderen städtischen Einrichtungen Veranstaltungen dieser Art folgen. Mit dem Projekt „Rathaus spart Energie“ möchte die Stadt Lindenberg Vorbild sein und alle BürgerInnen dazu motivieren auch in ihrem Zuhause Energiesparmaßnahmen umzusetzen.

Den Mitarbeitern wurde von Referent Klaus Röthele von der eza! in Kempten in einem etwa 45min dauernden Vortrag aufgezeigt, wo im Rathaus von jedem Einzelnen der Energieverbrauch vermieden werden kann, der keinen Nutzen bringt. Er gab Tipps, mit denen man am Arbeitsplatz leicht Energie einsparen kann. Im Anschluss wurden als Hilfsmittel für die Mitarbeiter energiesparende Steckerleisten und Raumthermometer verteilt, die in den Büros installiert werden. So können am Abend alle Geräte einfach vom Netz genommen werden und die optimale Raumtemperatur besser ermittelt werden.

Aktuell werden der Strom- und Gasverbrauch sowie die bisher erreichten Einsparungen regelmäßig gegenüber den Mitarbeitern kommuniziert. In den letzten 5 Monaten (Stand Oktober 2013) wurden monatlich zwischen 5% und 18% eingespart. Die durch Verbraucherverhalten erreichten Einsparungen werden monetär umgerechnet und auf einem virtuellen „Energiesparkonto“ angesammelt. Als Motivation und Bonus werden 50% der gesparten Energiekosten am Ende dieses Jahres den Mitarbeitern zur Verfügung gestellt. Der Personalrat kann dann über die Verwendung, z.B. im Rahmen einer Betriebsveranstaltung, entscheiden.


Heizenergie

Im Oktober wurde im Rathaus ein hydraulischer Abgleich der Heizungsanlage durchgeführt. Ziel des Abgleichs ist es, jeden Heizkörper mit dem richtigen Druck und der richtigen Wassermenge zu versorgen. Dazu wurde zunächst die Heizlast für jeden Raum berechnet. Zusätzlich wurde die Entfernung des Heizkörpers zur Heizungspumpe berücksichtigt. Aus all diesen Größen ergaben sich die Einstellwerte für jeden einzelnen Heizkörper. Die Ventile wurden teilweise erneuert und entsprechend eingestellt.

Das Einsparpotential beträgt 10-15% unseres bisherigen Gasverbrauches (entspricht einer jährlichen Einsparung von 280 - 420kWh = 80kg CO2 ŕ 1.000 – 1.500€)

Mobilität

Außerdem verfügt das Rathaus über ein Dienstfahrrad, welches von den Mitarbeitern bei kurzen Strecken anstelle des Autos benutzt wird. Eins der beiden Dienstwagen ist ein Elektroauto. (siehe Elektromobilität)

Herr Röthele gibt in seinem Vortrag den Mitarbeitern des Lindenberger Rathauses Energiespartipps

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Letzte Änderung: 22.10.2013 / 12:17 Uhr
Ausgedruckt am 20.01.2018 / 17:42